„Wer von Klimawandel und Verantwortung redet, sollte auch ein wirksames Zeichen setzten“

 

 

Der Bundesverband Graue Panther e.V.  ist mal wieder über die Doppelzügigkeit der Frau Bundeskanzlerin Merkel verwundert.

Alle reden von CO2 Emissionen und deren Verringerung und die Bundeskanzlerin schießt mal eben jede Menge CO2 in die Luft und fliegt für 5 Stunden in die USA um an der Harvard Universität eine Ehrendoktorwürde entgegen zu nehmen und eine Dankesrede zu halten. Im Zeitalter von Videokonferenzen und bester Bildübertragung hätte das nicht sein müssen. Ein Vertreter der Harvard Universität hätte per Linienflug nach Berlin kommen können und per Liveschaltung hätten Geehrte , Senat und Studierende die Zeremonie verfolgen können.

Wir denken an die Umwelt für die kommenden Generationen und deshalb sagte die Präsidentin des Bundesverbandes Graue Panther e.V. ,  Frau Erika Lohe-Saul , in einer Stellungnahme: „Wer von Klimawandel und Verantwortung redet, sollte auch ein wirksames Zeichen setzten!“.

Für die Präsidentin  des Bundesverbandes ist es eine ausgesprochene Doppelzügigkeit, wenn die Frau Bundeskanzlerin in ihrer Harvard Rede mit Blick auf den menschengemachten Klimawandel  sagt: "…alles Menschenmögliche zu tun, um diese Menschheitsherausforderung wirklich in den Griff zu bekommen." Noch sei das möglich. Auch dazu müsse jeder seinen Beitrag leisten. Man müsse besser werden. Sie werde sich deshalb mit ganzer Kraft dafür einsetzen, dass Deutschland 2050 das Ziel der Klimaneutralität erreichen werde. "Veränderungen zum Guten sind möglich, wenn wir sie gemeinsam angehen. In Alleingängen wird das nicht gelingen…."

Hat unsere Bundeskanzlerin ein Problem mit modernen Kommunikationsmitteln oder ist ihr ihre Vorbildfunktion immer noch nicht klar.  Diese Frage stellen wir uns mit Blick und Fürsorge auf die nächsten Generationen.

Berlin, Göttingen den 31.5.2019