Wir möchten Ihnen zukünftig auf dieser  Seite  allgemeine Informationen  oder  Neuerungen aus sozialen Themenbereichen  anbietenVieles steht natürlich auch anderswo, aber immer wieder erreichen  uns  (vor allem über das Kontaktformular der Homepage) allgemeine Fragen zu diesen Bereichen.

Gerade zum Jahresbeginn  hat sich viel geändert oder wird sich in den kommenden Monaten ändern. Hier unsere erste Zusammenstellung für Sie.

 

Änderungen in der gesetzlichen Rentenversicherung:

Verbesserung bei der Erwerbsminderungsrente: Die sogenannte „Zurechnungszeit“ wird  für künftige Renten wegen Erwerbsminderung ab dem Jahr 2019 auf 65 Jahre und acht Monate angehoben. Anschließend wird sie entsprechend der Anhebung der Regelaltersgrenze auf 67 Jahre verlängert. Bislang müssen Betroffene Rentenabschläge von häufig über 10% in Kauf nehmen – vergleichbar mit Menschen, die freiwillig eine vorzeitige Rente beantragen.  Anpassung der „Mütterrente“: Mütter – in seltenen Fällen stattdessen auch Väter – von Kindern, die vor 1992 geboren sind, erhalten bislang nur zwei Jahre statt drei Jahren Erziehungszeit für ihre Rentenansprüche angerechnet. Künftig wird es einen halben weiteren Rentenpunkt geben – entgegen den ursprünglichen Plänen im Koalitionsvertrag zwischen Union  und SPD, die noch einen ganzen Rentenpunkt vorgesehen hatten.

 

Änderungen in der gesetzlichen Krankenversicherung:

Paritätische Beiträge:  Ab Januar 2019 werden die Beiträge zur Krankenversicherung wieder in gleichem Maße von Arbeitgebern und Beschäftigten geleistet. Der kassenabhängige Zusatzbeitrag wird damit künftig ebenfalls paritätisch finanziert.

Beitragsentlastung für Selbständige: Selbstständige, die in der gesetzlichen Krankenkasse freiwillig versichert sind, werden ab dem kommenden Jahr bei den Mindestbeiträgen den übrigen freiwillig Versicherten gleichgestellt. Es gilt dann eine einheitliche Mindestbemessungsgrundlage von 1.038,33 Euro.  Bislang wird hauptberuflich Selbständigen ein fiktives Mindesteinkommen von 2.283,50 Euro unterstellt. Künftig wird deren Mindestbeitrag damit mehr als halbiert, auf rund 160 Euro im Monat. Zudem ist es für die Beitragsbemessung dann nicht mehr erforderlich, zwischen haupt- und nebenberuflich Selbstständigen zu unterscheiden.

 

Änderungen in der sozialen Pflegeversicherung:

Rechtliche Hilfen können wir Ihnen nicht geben.

Gerne stehen wir Ihnen mit einem menschlichen Rat aus der Praxis  zur Seite, fragen Sie die Mitglieder des Bundesvorstandes oder wenden Sie sich an den SSB Verein in Ihrer Nähe.

 

Unter  http://www.bmjv.de/DE/Themen/VorsorgeUndPatientenrechte/Betreuungsrecht/Betreuungsrecht_node.html;jsessionid=33CB677B464ECA477297173D864835AD.2_cid297 finden Sie allgemeine Informationen und Vordrucke zum Runterladen.